Werner Berg Museum

Sonderausstellung DOMA/DAHEIM - ab 1. Mai bis 31. Oktober 2021

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Werner Berg Museum in Bleiburg/Pliberk

Dem Maler Werner Berg (1904-1981) widmet die Stadt Bleiburg seit 1968 ein monografisches Museum. Das repräsentative Haus am Bleiburger Hauptplatz ist seither zu einem Anziehungspunkt für Kunstliebhaber aus der ganzen Welt geworden.

Es zeigt das Œuvre des Künstlers, dessen künstlerischer Ausgangspunkt der deutsche Expressionismus war, in einzigartiger Wechselwirkung von Kunst und Umwelt im Kerngebiet seines Ursprungs. Bei den jährlich wechselnden Ausstellungen wird stets versucht einen thematischen Dialog zwischen dem Werk Werner Bergs und der jeweiligen Sonderausstellung zu finden. Die Kunst Werner Bergs wird so auch für den wiederholten Besucher unter ständig neuen Gesichtspunkten erlebbar. So zeigt sich, wie dessen Werk auch unter verschiedenen Fragestellungen unserer Zeit ständige Aktualität bewahrt.

Heimstätte des Museums ist ein Jahrhunderte altes Gebäude am Bleiburger Hauptplatz, das 1997 gefühlvoll revitalisiert wurde und den idealen Rahmen für die Kunstwerke bietet. 2004 wurde eine die historische Bausubstanz ergänzende Oberlichthalle für Sonderausstellungen eröffnet und anlässlich der Europaausstellung "Macht des Wortes - Macht des Bildes" wurde das Areal 2009 um einen Panoramalift, eine Kreativwerkstatt und einen Skulpturengarten erweitert.


Sonderausstellung 2021 - DOMA/DAHEIM

Unterwegs zu den Kärntner Sloweninnen und Slowenen - 1, Mai bis 31. Oktober 2021

Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, deren Sprache selbstverständlicher Bestandteil Kärntens ist. Sie „vor den Vorhang zu holen“ ist Ziel der Gegenüberstellung von Werken der Fotokunst Karlheinz Fessls mit vielen Ölbildern und Holzschnitten Werner Bergs. Multimedial präsentiert ergibt die Fülle der Einzeldarstellungen ein vielfältiges Gesamtbild.

Wie sehr die slowenische Sprache Kärnten prägte, bezeugen viele Orts-, Flur- und Familiennamen, deren slowenischer Ursprung durch eindeutschende Schreibweise oftmals kaschiert ist, wenn sie nicht überhaupt in früheren Zeiten, wo diese oft Beruf oder Herkunft bezeichneten, durch deutschnationale Pfarrer oder Amtsträger einfach ins Deutsche übersetzt wurden. Im Zuge der Staatentrennung nach Zerfall der Habsburgermonarchie hatten sich viele Kärntner Slowenen für den Verbleib in der jungen österreichischen Republik entschieden.

  • "Mit der Sprache werden wir oder werden wir nicht." Das Zitat fasst die Situation der Kärntner Sloweninnen und Slowenen in einem Satz zusammen.
    " Florjan Lipuš [Kärntner Dichter]