Hemmaberg in Globasnitz

Ein uralter Kraftort, ein wahres Naturjuwel, mystisch und geheimnisvoll zugleich

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Hemmaberg bei "9 Plätze - 9 Schätze 2020"

TV-Show am Nationalfeiertag - 26. Oktober 2020 - ORF 2, 20:15 Uhr TEL-VOTING: 0901 05 901 07

Der Kraftort in der Gemeinde Globasnitz geht in das Rennen um den Titel "Schönster Platz Österreichs 2020". Im Rahmen der Sendung "9 Plätze, 9 Schätze" kann am 26. Oktober, nach Vorstellung aller Orte, unter der Telefonnummer 0901 05 901 07 für den Hemmaberg gevotet werden. Für seinen Lieblingsplatz kann man auch mehrfach anrufen!

VOTING FÜR DEN HEMMABERG

0901 05 901 07

Hemmaberg in Globasnitz

Uralter Kraftort, energiereiche Natur, mystische Heilquelle und antike Ausgrabungsstätten

Der Hemmaberg (842 Meter) ist Teil des Karawankenvorlandes und befindet sich im Jauntal in der Gemeinde Globasnitz. Gebildet wurde die Erhebung im Tertiär vor zwölf bis 14 Millionen Jahren. Der Name Hemmaberg kommt von der Heiligen Hemma von Gurk. Im Mittelalter wurden auf dem Gipfel des Hemmaberges eine Wallfahrtskirche errichtet. Erste Siedlungsspuren gibt es von 1.500 und 1.250 vor Christus. Und der Hemmaberg gibt immer wieder historisch Wertvolles preis.

Mystische Rosaliengrotte

Wundersame Heilquelle, Kapelle und die heilige Roaslia

An der Nordwand des Hemmabergs, unterhalb des Gipfels, befindet sich die Rosaliengrotte mit Kapelle und Quelle, der ähnliche Heilkräfte nachgesagt werden wie der Quelle im französischen Wallfahrtsort Lourdes. In der mystischen Rosaliengrotte wird seit dem Barock die Pestheilige Rosalia verehrt. Sie ist ein Ort der inneren Einkehr und Ruhe, um den sich zahlreiche Sagen und Legenden ranken. In der Rosaliengrotte unterhalb der antiken Siedlung entspringt eine Quelle, die der spätantiken Siedlung zur Wasserversorgung diente. Die Quelle ist frei zugänglich, soll wundersame Heilkräfte besitzen, besonders für die Augen. In der Grotte befindet sich auch die Rosalienkapelle. 1669 wurde in der Grotte die Statue der heiligen Rosalia aufgestellt, die der Superior des Stiftes Eberndorf in Marburg in Auftrag gab.

Spätantike Heiligtümer

So nah war längst vergangene Geschichte noch nie

Insgesamt fünf Kirchen und die zugehörigen Hospiz- und Wohnräumen aus dem 5. und 6. Jahrhundert wurden bei Ausgrabungen freigelegt. Experten vermuten jedoch, dass eine Besiedlung des geheimnisvollen Berges bereits in der Jungsteinzeit stattgefunden hat. Die Kelten errichteten später eine Dauersiedlung, die Juenna genannt wurde, nach dem vorrömischen Gott Jovenat. Der Hemmaberg ist einer der ältesten Wallfahrtsorte Europas und eine Station des 650 Kilometer langen Hemma-Pilgerweges (Kärnten-Slowenien-Friaul).

  • Einzigartige Fundstücke können im Archäologischen Pilgermuseum am Fuße des Hemmabergs in Globasnitz bewundert werden.
    " Archäologisches Pilgermuseum Globasnitz