Hemmaberg

Vermächtnis aus der Steinzeit

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Ein kurzer Fußweg vom Parkplatz, führt Besucher des Hemmabergs zu spätantiken Pilgerheiligtümer Mitteleuropas. So nah war längst vergangene Geschichte noch nie. Insgesamt fünf Kirchen und die zugehörigen Hospiz- und Wohnräumen aus dem 5. und 6. Jahrhunderts wurden bei Ausgrabungen freigelegt. Experten vermuten jedoch, dass eine Besiedlung des geheimnisvollen Berges bereits in der Jungsteinzeit stattgefunden hat. Die Kelten errichteten später eine Dauersiedlung, die Juenna genannt wurde, nach dem vorrömischen Gott Jovenat. Der Hemmaberg ist einer der ältesten Wallfahrtsorte Europas und eine Station des 650 Kilometer langen Hemma-Pilgerweges (Kärnten-Slowenien-Friaul).

Neben Ausgrabungen und Pilgerheiligtümern lockt auch die mystische Rosaliengrotte, der wundersame Heilkräfte nachgesagt werden, auf den heiligen Berg des Jauntals. Der Weg zur Rosaliengrotte ist im Moment gesperrt (Begehung auf eigene Gefahr möglich!)

TIPP: Fundstücke der archäologischen Ausgrabungen können auch im Pilgermuseum am Fuße des Hemmabergs in Globasnitz bewundert werden.