30 Jahre Camping Nord / 60 Jahre Klopeiner See

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Schon seit Ende der Fünfzigerjahr‘
San unserer Eltern mit uns Kindern åmol im Jahr zum Klopeiner See g‘fåhrn.
Immer am 15. August mit‘n VW Käfer (St 1283) wenn die Heuarbeit daheim fertig war.
Mit Badeanzug, Backhendl und Gurkensalat im Sack
san ma herzuckelt von der Steiermark über die Pack.

An der Promenade san die Austos g’stand‘n,
zum Umziehen wår a‘ hölzernes Håus‘l vorhand’n.
I habs schwimmen då g’lernt, das Wåsser wår schön,
auf da link’n Seit’n hat ma muaß’n durchs Schilf in‘s Wåsser geh‘n.

An doppelten Badesteg haben‘s baut,
wir Kinder hab‘n uns da net auffitraut.
Auf a paar Badetage in der Teenagerzeit
hab‘n wir uns all die Jåhr immer g‘freut.

Doch vor 30 Jåhr hab‘n ma uns entschieden
und san scho a paar Tåg länger geblieben.
Beim Campingplatz bei euch da im Nord
die Jåhr san vergangen immerfort.

Jedes Jahr wår immer was los,
dass ma immer an Platz gfudn hab‘n wår oft schon famos!

Dank Willi und Rainer hab‘n mas a‘ g‘schafft und unser Urlaubsdomiziel aufgmåcht!
Mei, was hab‘n ma alles erlebt da bei euch
War manchmål a Stress, des sog i glei,
außer‘n Badeanzug war‘n auch Bergschuach, Radldress, Trachten und Jagdgwånd und a die Feuerwehruniform dabei.

Schon auffi auf‘n Obir, Storschitz und Petzen
beim Radlfåhrn san g‘flogn die Brillen und die Fetz’n.
Die legendären Feuerwehrfestl in St. Filippen wåren Pflicht!
Vergessen werd‘n ma die saure Supp‘n beim Nachkirchtag nicht!

Der Chor Gsång der Kärntner hat uns immer schon g’fålln,
zum 50er von meinem Mann Håb’n mas sogår heim nach Stattegg einglad‘n.

Jetzt san ma schon a bißl ruhiger word‘n,
san oft in der Gastronomie dahoam.
Guat essen geh’n is jetzt wichtig, wie is gern måg,
koch doch dahåm für’d Familie alle Tåg.

Über die liebe Familie gibt’s a‘ wås zum erzähl’n,
d en ältesten Sohn hat’s herzogn der ersten Liebe weg’n.
Hat a‘ Wochn nur Keks und Wåsser braucht zum Leben.

Die Tochter hat a Praktikum in der Sonne gmocht,
Heimweh hat’s plagt damals Tåg und Nocht.
Håb ma hergstellt den Wohnwagen, die Mama dabei
und schon war das Heimweh vorbei!

Da jüngste hat viele Freund da gfund’n am Platz,
hab’n immer a große Gaude g’habt und Hetz.
Da große Enkel und seien Freunde mach’n manchmol an Lärm,
tuat net auf’n Rat von der Oma hör’n.

Jetzt macht jede Familie getrennt da Urlaub bis heut,
in unserem 42Jähr alten englischen Sprit, Retro nennt am dås heut!
Nachhaltig fähr’n ma no immer
sogår mit der schwarzen Kennzeichennummer!(St 100 174)

Jetzt steht der Wohnwagen 5 Wochen bereit’s
jede Generation will Urlaub då mach’n all seits.
Wir Großeltern fahr’n her, bau‘n auf und bau‘n ob
zwischen durch dürf’n ma då sein a paar Tåg.

Jetzt hoff ma dass lang noch so weitergeht
und im nächsten Jåhr wieder das Wagerl då steht

Familie Möstl

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