
Archäologischer Fund im Pilgermuseum
Bedeutende Spuren europäischer Vergangenheit findet man im archäologischen Pilgermuseum Hemmaberg-Juenna.
Die Funde geleiten uns vom Grab aus der Bronzezeit oder dem griechischen Trinkgeschirr eines Fürsten um 500 vor Chr. zum Weihealtar für die keltische Gottheit Jouenat, die der römischen Straßenstation und dem Jauntal ihren Namen gab. Die seltenen und kostbarsten Funde stammen aus der Völkerwanderungszeit, die gleichzeitig die glänzende Epoche des frühen Christentums darstellt.
Einige Ostgoten verformten ihren Babys den Kopf mit Hilfe von Binden, sodass dieser "turmartig" hochgezogen wurde. Diese Sitte hatten die Ostgoten ursprünglich im südrussischen Raum vom mongolischen Volk der Hunnen übernommen.
Besuchen Sie auch den frühchristlichen Wallfahrtsort aus der Zeit zwischen ca. 400 und 600 nach Chr. am Hemmaberg. Die konservierten Kirchenruinen sind ganzjährig frei zugänglich.



