Der Kreuzweg an der Ostseite des Kirchhügels ist der Ausgangspunkt für die Besichtigung des Kärntner Kreuzweges, der von 14 Künstlern der Region gestaltet wurde.
Die Pfarrkirche St. Laurentius beherrscht den markanten Burgfelsen. Sie erhebt sich eindrucksvoll über dem Ostrand des Felsens. Südlich der Pfarrkirche verläuft eine guterhaltene, früher von einem gedeckten Wehrgang bekrönte Umfassungsmauer entlang des Plateaus, in deren Mitte sich der außen kreisrunde, innen aber achteckige Karner aus dem 14. Jh. erhebt, der vielleicht zunächst als Wehrturm in Verwendung stand. Seit 1996 kann hier der Totentanz von Kiki Kogelnik, eine in Graustufen gehaltene Flachreliefarbeit aus glasierter Keramik besichtigt werden.
Am Fuße des Felshügels unter der Apsis der Pfarrkirche steht inmitten eines alten Friedhofs die Filialkirche St. Margarethe.
Vom Friedhof führen 14 gemauerte Kreuzwegstationen in der Form einfacher Nischenbildstöcke zur Pfarrkirche empor.
Der Kärntner Kreuzweg hat eine sehr spontane Entstehungsgeschichte. Nach der Renovierung (1991) der 14 Stationen stellte sich die Frage der künstlerischen Ausgestaltung. Jede Station sollte von einer anderen Künstlerin, von einem anderen Künstler gestaltet werden. Das Ergebnis ist eine künstlerische Vielfalt und Bandbreite, wie sie der Kärntner Kunstlandschaft entspricht.









